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Bericht
über Zufall und Wahrscheinlichkeit
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Spiele sollen uns unterhalten, uns für einen
Augenblick aus unserem Alltag in eine andere Welt entführen
und dort Spaß bereiten, vielleicht garniert mit
etwas Nervenkitzel. Dass Spiele darüber hinaus ganz
ernsthafte wissenschaftliche Untersuchungen ausgelöst
haben, davon soll hier die Rede sein. Aber keine Angst
- wir wollen die Sache spielerisch angehen! Noch heute
gehören Zufall und Wahrscheinlichkeit zu den Erscheinungen,
die oft falsch gedeutet werden.
Dass zumindest die Wissenschaft gelernt hat, mit diesen
Begriffen objektiv umzugehen, verdankt sie einer Entwicklung,
die im 17. Jahrhundert mit der Untersuchung von Glücksspielen
begann: Gefragt wurde zunächst danach, wer in einem
bestimmten Glücksspiel im Vorteil ist und wie ausgeprägt
dieser Vorteil ist. Zur Beantwortung solcher Fragen erdachten Mathematiker
wie Fermat, Pascal, Bernoulli und Laplace ein Maß für zufällige Ereignisse, die sogenannte Wahrscheinlichkeit. So, wie man Strecken auf ihre Länge messen und damit untereinander vergleichen kann, so lassen sich auch zufällige Ereignisse messen und damit untereinander vergleichen; im einfachsten Fall wird schlicht das Ereignis des Gewinns mit dem des Verlusts verglichen.
Gemessen werden kann die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses
in der Praxis einfach durch eine möglichst lange
Versuchsreihe des zugrundeliegenden Experiments: Soll
beispielsweise für einen speziellen WÜRFEL gemessen
werden, wie wahrscheinlich es bei ihm ist, eine Sechs
zu erzielen, so generiert man mit diesem Würfel eine
Serie von Wurfergebnissen.
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